KUNST AM BUCH

Kunst am Buch

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Cretté, Georges
250×320
1931
FR
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Book cover
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Zum Einband:

Ganzfranzband Dunkelblaues Maroquinleder, glatter Rücken, mit goldgeprägtem Titel, Dekor über Vorderdeckel, Rücken und Hinterdeckel aus sehr vielen, sehr kleinen, blindgeprägten Wellen, dazwischen zahlreiche Segelschiffe und "Feuerbälle" in Gold. Handgestochenes Kapital und dreiseitiger Goldschnitt, Spiegel und fliegendes Vorsatz aus dunkelblauem Velourmaterial. Chemise mit Leder-Rücken und -Schiene aus gleichem dunkelblauen Leder, Goldtitel auf Rücken, Überzug Buntpapier, ausgefüttert mit hellbeigem Ziegenspaltleder; Schuber mit ledergefasster Öffnung und gleichem Buntpapier-Überzug.

La Belle-Enfant ou l'Amour à Quarante Ans

Zum Inhalt:

Eugène Montfort: La Belle-Enfant ou l'Amour à Quarante Ans mit 94 Radierungen von Raoul Dufy, Nummer 269 auf Vélin d'Arches von 340 Ex., Ambroise Vollard, Verlegerin, Paris 1930

Im Mittelpunkt steht die Beziehung eines Mannes zu einer jungen Frau, die ihn an seine eigene Jugend erinnert und ihm die Möglichkeit bietet, seine verlorenen Träume und Leidenschaften wiederzuentdecken. Der Roman beleuchtet die Komplexität von Beziehungen, die Unterschiede zwischen den Generationen und die Frage, ob wahre Liebe auch im reiferen Alter möglich ist. Montfort vermittelt die Botschaft, dass Liebe in verschiedenen Lebensphasen.

Zum Künstler: Georges Cretté war ein sehr versierter Handwerker. Er wurde am Ende seiner Ausbildung an der École Estienne von dem berühmten Buchbinder Marius Michel entdeckt und als dessen erster Mitarbeiter eingestellt. Nach Michels Tod 1925 wurde er sein Nachfolger.

Mit der Zeit löste sich George Cretté vom Einfluss seines Meisters und entwickelte seinen eigenen Stil, der sich ab etwa 1930 bei allen seinen Arbeiten durchsetzte: Einfachheit statt Effekthascherei. Er legte Wert auf genaue, perfekte Arbeit, immer mit passendem Leder und im richtigen Farbton. Stil und Perfektion entwickelten sich laufend weiter.