KUNST AM BUCH

Kunst am Buch

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Auzillon, Julie
283×375
2024
FR
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Book cover
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Zum Cover:

Stabeinband mit offenem Scharnier Beide Deckel überzogen und gespiegelt mit weisslichem, anilingegärbtem Kalbspergament, das durch Fanny Boucher in der Heliogravur-Werkstatt im Tiefdruckverfahren nach Zeichnungen von Julie Auzillon gedruckt und von Julie mit Watte und Tusche mit blauen Wolken finalisiert wurde. Diese Deckel sind mit blauen Titanstäben mit dem Rücken aus gleichem Kalbleder verbunden. Blau metalic geprägter Längstitel. Kopfgoldschnitt, handgestochenes Kapital, fliegende Vorsätze aus vietnamesischem, ungebleichtem Papier mit irisierender weisser Tinte gestreift. Halbpergament-Chemise mit dunkelblauem Überzug und Rückentitel, gefüttert mit hellblauem Velourmaterial. Original-Kupferplatte montiert auf Seite 3 einer analog der Chemise gefertigten Mappe.

Salutation

Zum Inhalt:

Nr. 9 von 30 Ex. auf Vélin d'Arches 250 gm2 gedruckt, Édité par Renaud Vincent pour les Éditions d'Art de la Galerie du Bourdaric à Vallon Pont d'Arc, 2020.

Ein poetisches Ensemble von sechs Vierzeilern im Quatrain-Stil, geschaffen von François Cheng in direkter Zusammenarbeit und mit Erlaubnis von Gallimard für dieses Buch – ein typisches Format, das Cheng gern nutzt, um grosse Gedanken in komprimierter Form zu formulieren. Illustrationen: Zwei original angefertigte Kupferstiche und zwei Farbzeichnungen von Loïc Le Groumellec.

Zur Künstlerin: Julie Auzillon wurde in der Region Paris geboren. Sie gehört zu einer neuen Generation von Handwerkern, die sich zwischen Tradition und Innovation bewegen. Nach ihrem Abschluss an der renommierten École Estienne im Jahr 2003 arbeitete sie zunächst mit Künstlern und Luxusmarken zusammen, bevor sie 2013 ihr Studio in Paris eröffnete. Heute arbeitet sie oft für Institutionen, Buchhandlungen und Bibliophile, die ihr freie Hand lassen. Ihr heutiges Atelier, auch als «Labor» bezeichnet, befindet sich in der abgelegenen Gemeinde Geishausen (Geishouse) in den Vogesen. Ihre Arbeit ist gekennzeichnet durch beständige Forschung und Entwicklung neuer Bindeverfahren. Eine ihrer Spezialitäten ist der Scharniereinband mit Titanstab, eine Technik, die eine perfekte Öffnung des Buches ermöglicht und deren sichtbares Scharnier ein eigenes grafisches Element darstellt.